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Foto BigCircle

 mm-lab's Prüfgelände-Managementsystem unterstützt den Betrieb auch auf Prüfgeländen, die nur in den Wintermonaten genutzt werden

 

Kornwestheim, 30.09.2020.

 

Das auf den Bosch-Prüfgeländen installierte Prüfgelände-Managementsystem (PGMS) der mm-lab GmbH obliegt seit der Installation dem technischen Support des Systemhauses für Telematik-Lösungen. Das System wurde 2011 weltweit für die Prüfgelände der Robert Bosch GmbH als Innovation lizensiert und in den folgenden Jahren auf den Prüfgeländen in Boxberg (Deutschland), Vaitoudden (Schweden) und Donghai (China) installiert. Nun erhielt das PGMS ein umfangreiches Update mit neuen Funktionen. Der Automobilzulieferer beschloss außerdem die Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem Prüfgeländeexperten und verlängert den PGMS-Support- und Wartungsvertrag zunächst um weitere drei Jahre.

 

Mit dem PGMS erhöht der Betreiber die Sicherheit und Effizienz auf seinen Automobil-Teststrecken. In hoch frequentierten Tagen sind auf den Prüfgeländen bis zu 200 Fahrzeuge mit den mm-lab On-Board Units (OBUs) ausgerüstet. Die modernen OBUs haben sich längst als Ersatz für Funkgeräte bewährt. Zusammen mit dem PGMS erlauben die Geräte die zuverlässige Sprachkommunikation auf Prüfgeländen und damit auch das Freisprechen im Fahrzeug bei hohen Geschwindigkeiten, was zu einer deutlich höheren Sicherheit für die Fahrer führt. Das PGMS bietet zahlreiche Funktionen, die dazu beitragen den Prüfgelände-Ablauf effizient zu organisieren und zu verwalten. Es führt durch alle Arbeitsabläufe, die für den Betrieb des Prüfgeländes relevant sind. Dies gilt vom Anmeldeprozess der Fahrer, über die Zugangskontrolle zu den jeweiligen Teststrecken, bis hin zum Monitoring in der Leitstelle. Mit dem PGMS stellt mm-lab ein Webportal bereit, über das sich die Fahrer online selbst registrieren können, um für eine schnelle Abwicklung des Anmeldevorgangs vor Ort zu sorgen.

 

Die neuen Bosch-Erweiterungen ergänzen das System mit hilfreichen Funktionen: Das Webportal in Boxberg erlaubt nun Buchungsanfragen für den Exklusiv- und Sonderbetrieb, der eine individuelle Prüfung benötigt, wie bei Tests von autonomen Fahrzeugen. Fahrer können sich jetzt während der Neukunden-Registrierung auch zu Prüfgeländeeinweisungen anmelden und ein Web-basiertes Training durchlaufen. Neu ist dabei auch die Funktion zur Verwaltung der Lizenzen für die Fahrerqualifikationen. Bosch erhielt von seinen Kunden und Mitarbeitern durchweg positive Rückmeldungen. Schließlich präsentiert sich das PGMS heute mit einer höheren Kunden-orientierung und dient mithilfe automatischer Funktionen der Arbeitserleichterung für das Prüfgelände-Personal.
Schon seit der Implementierung der PGMS-Lösung vergibt die Robert Bosch GmbH den technischen Support und die Wartung der Systeme wiederkehrend an die mm-lab GmbH. Damit sichert der Betreiber die fachgerechte Pflege des Systems ab und konzentriert sich auf das Kerngeschäft des Prüfgeländes. Um die Zusammenarbeit auch in diesem Punkt fortzusetzen, verlängert der Automobilzulieferer zusätzlich den Wartungs- und Supportvertrags für weitere drei Jahre.

 

ATC Aldenhoven

Kornwestheim, 08.2020.

 

Dass auch kleinere Prüfgelände von unserem Prüfgelände-Managementsystem (PGMS) profitieren, zeigt die Installation auf dem Prüfgelände des ATC - Aldenhoven Testing Centers, eines der fortschrittlichsten Prüfgelände weltweit. Trotz der aktuellen Situation mit COVID-19 bedingten Einschränkungen konnte mm-lab in kurzer Zeit ein System in Betrieb bringen, das den Anforderungen des Kunden vollumfänglich entspricht.

 

Das Aldenhoven Testing Center hat sich dafür entschieden, alle Arbeitsabläufe digital im PGMS abzubilden und die Funktionen „Online-Buchung“, „Nutzungserfassung“ und „Abrechnung“ aufzunehmen. Mit der Nutzung aller Sicherheitsfunktionen einschließlich der Kollisionswarnung CAVE! bietet das Aldenhoven Testing Center seinen Nutzern eine hohe Sicherheit und eine enorme Entlastung im täglichen Betrieb.
Die flexible Softwarearchitektur des mm-lab Telematiksystems ermöglicht, spezielle Kundenanforderungen prozessgerecht abzubilden. Die Abbildung der gesamten Prozesskette in einem System sorgt für effiziente Arbeitsabläufe und eine hohe Datenkonsistenz mit durchgängigen, exakten Daten. Maßgebend für die erfolgreiche Einführung war die die partnerschaftliche Zusammenarbeit und die gemeinsam definierte Projektstruktur und zwischen dem Aldenhoven Testing Center und der mm-lab GmbH.

 

Kornwestheim, 08.2020.

 

Seit Jahren bewähren sich die Smartphones von Motorola Solutions als On-Board-Units (OBU) für das Prüfgelände Management System von mm-lab. Mit der neuen Generation der OBU vollzieht mm-lab den Generationswechsel von Motorola nach. Ab sofort kommen als OBU Geräte vom Typ LEX L11 zur Auslieferung. Wie die Vorgängergeneration eignen sich diese Geräte besonders für den anspruchsvollen Einsatz in Testfahrzeugen. Sie zeichnen sich durch Robustheit, kräftige Lautsprecher und eine sehr gute Sprachqualität im Freisprechbetrieb auch bei starken Nebengeräuschen aus.

 

Aber nicht nur die Geräte an sich sind neu: Neue Ausstattungsmerkmale des LEX L11 wie der integrierte RFID-Kartenleser machen eine einfachere Fahrzeughalterung möglich. Hinzu kommt eine Neuentwicklung des externen GNSS-Empfängers. Bisher war dieser in der Fahrzeughalterung integriert. Der neue GNSS-Empfänger wird per Bluetooth gekoppelt und lässt sich damit unabhängig von der OBU-Halterung im Fahrzeug unterbringen. Wie bei der Vorgängergeneration ist das GNSS-Modul RTK (Real Time Kinematics)-fähig und legt damit die Grundlage für das spurgenaue Kollisionswarnsystem CAVE!

 

Je nach Einsatzbedingungen wird es durch diese Entwicklung auch erstmals möglich, andere Smartphones als OBU einzusetzen. So lassen sich auch preiswertere Gerätekombinationen darstellen, die an die jeweiligen Kundenanforderungen angepasst sind.

 

Generationswechsel OBU

 

Die neue OBU für anspruchsvolle Einsätze in Testfahrzeugen.

 

Kornwestheim, 08.2020.

 

Die Lockerung der Reisebeschränkungen innerhalb der EU ermöglichten jetzt eine länger geplante Demonstration unseres Prüfgelände-Managemensystems (PGMS) auf einem südeuropäischen Prüfgelände.

 

Innerhalb weniger Stunden war eine in vollem Umfang funktionsfähige Systemumgebung auf dem Prüfgelände des zukünftigen Nutzers installiert und konfiguriert. Fahrer, Dispatcher und Management machten regen Gebrauch davon, das System live auszuprobieren. Unser Team war trotz der kurzen, zur Verfügung stehenden Zeit in der Lage, auch Konfigurationen vor Ort zu implementieren, die so bisher noch nie realisiert wurden.

 

Die Demonstration verlief für beide Seiten erfolgreich, das PGMS konnte in technischer Hinsicht schon einmal überzeugen. Wir freuen uns, wenn wir die Zusammenarbeit fortsetzen dürfen.