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 Cover mm lab success story Daimler DEU

PGMS Success Story

 

 

Kornwestheim, 03.05.2021. Unser Kunde Daimler bezeichnet die Zusammenarbeit als sehr gut und von hoher Flexibilität und Einsatzbereitschaft geprägt. Genau das ist es, was unsere Kundenprojekte auszeichnet. Denn wir passen unsere Systeme flexibel an die besonderen Gegebenheiten der Prüfgelände an und setzen bei unseren Kunden innovative Lösungen wie das Kollisionswarnsystem CAVE! ein. Das mm-lab-Team stellt sich Herausforderungen und findet für jede Problemstellung schnell eine gute Lösung.

 

Lesen Sie jetzt die Erfolgsgeschichte zum Prüfgelände-Managementsystem in Immendingen.

 

 

 

2021 04 Prüfgelände Immendingen

 

 Prüf- und Technologiezentrum in Immendingen

 

 

Kornwestheim, 20.04.2021. Seit mehr als zwei Jahren ist das Prüfgelände-Managementsystem (PGMS) der mm-lab GmbH auf dem Prüf- und Technologiezentrum der Daimler AG in Immendingen installiert, ein wichtiges Instrument zum Betrieb von automobilen Prüfgeländen. Mit der zusätzlichen Integration eines speziell für das Automobilunternehmen entwickelten Kollisionswarnsystems, welches auf der im November 2018 vom Land Baden-Württemberg ausgezeichneten Innovation CAVE! basiert, erhöht das Kornwestheimer IT-Unternehmen die Sicherheit der Fahrer enorm. Die Immendinger Systemlösung entwickelt sich in Punkto Sicherheit und Effizienz zu einem Vorzeigeprojekt für automobile Prüfgelände, die selbst bei der Erprobung von automatisierten und elektrischen Fahrzeugen zum Einsatz kommt und sich längst zu einem unverzichtbaren Baustein für den Betrieb des Prüfgeländes entwickelt hat.

 

Mittlerweile werden die neu entwickelten Fahrzeuginnovationen und Mobilitätskonzepte des schwäbischen Automobilherstellers intensiv auf dem Immendinger Prüfgelände getestet. Mit der termingerechten Fertigstellung des PGMS, vor der offiziellen Eröffnung des Prüf- und Technologie-zentrums im September 2018, übergab die mm-lab GmbH ein wichtiges Instrument zur optimalen Nutzung des Prüfgeländes und zur Verwaltung der benötigten Ressourcen an das Betreiberpersonal. Seitdem ermöglicht es die effiziente Umsetzung der Arbeitsprozesse im täglichen Betrieb des Prüf- und Technologiezentrums und unterstützt gleichzeitig auch die Sicherheit der Fahrer auf dem Prüfgelände.

 

Dabei spielt es keine Rolle, ob Fahrassistenzsysteme, Funktionen in der E-Mobilität oder gar automatisierte Fahrzeuge getestet werden. Um eine besonders hohe Sicherheit der Fahrer zu erzielen, unterstützt hier auch das mm lab Kollisionswarnsystem CAVE!. Dieses ist für die spezielle Anwendung auf Prüfgeländen konzipiert und in das Immendinger PGMS integriert. Es ermöglicht die rechtzeitige Warnung vor Hindernissen und gefährlichen Situationen, selbst wenn diese nicht im Sichtbereich der Fahrer oder der Sensorik liegen. Dies gilt sogar bei Ovalrundkursen, auf denen herkömmliche Systeme versagen. Das Besondere an dem weiterentwickelten System in Immendingen ist die Warnung vor möglichen Frontal-, Seiten- und Heck-Kollisionen auch auf Fahrdynamikflächen, auf denen es typischerweise keine vorgegebenen Fahrspuren gibt. Die Fahrer benötigen lediglich eine On-Board Unit (OBU/Endgerät), um vor potentiellen Gefahren gewarnt zu werden und um das PGMS zu nutzen. CAVE! liefert einen entscheidenden Beitrag, um die Sicherheit der Prüfingenieure weiter zu erhöhen.

 

Der für den Betrieb verantwortliche Leiter des Prüf- und Technologiezentrums ist begeistert von der Systemlösung. Die Erwartungen des Automobilkonzerns an das PGMS seien sogar übertroffen worden. Basierend auf seiner bisherigen Erfahrung traut er dem Kornwestheimer Telematik-Experten durchaus weitere Erfolge zu. Denn das System mache das Prüfgelände weitaus sicherer für die Fahrer. Es optimiere in Immendingen den Betriebsablauf und binde auch prozessorientierte Anwendungen und interne, bei der Daimler AG längst etablierte Anwendungen zur Testablaufsteuerung mit ein, so dass diese beibehalten werden können.

 

 

 

Darmstadt, 26.02.2021. Bei der Konferenz „Bad Roads Well Built“ vom Institut für Straßenwesen der TU Darmstadt präsentierte unser Prüfgelände-Experte Rainer Staron vor 140 online zugeschalteten Teilnehmern das Thema „Traffic Control for Proving Grounds - Interaction between Traffic Control and Infrastructure“. In seinem Vortrag beleuchtete er zukünftige Herausforderungen beim Bau und Betrieb von Prüfgeländen für die Automobil- und deren Zulieferindustrie.

 

Damit das Prüfgelände-Managementsystem mit Infrastrukturanlagen wie Schranken, variablen Verkehrszeichen, Wetterstationen etc. effektiv zusammenwirkt, sind Rahmenbedingungen einzuhalten. Dies gilt für bereits vorhandene, aber auch für Einrichtungen, die erst später geplant werden. Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung in der Führung eines bekannten Prüfgeländes, empfiehlt Rainer zukunftssichere Vorkehrungen für den Betrieb bereits in der Planungs- und Bauphase zu berücksichtigen.

 

Interessiert? Die Präsentation senden wir Ihnen gerne zu.

 

 

PGMS Grafik k

 

PGMS-Module

Kornwestheim, 10.02.2021. Die mm-lab GmbH entwickelt ein innovatives Produkt zum Schutz der Bäume entlang der Straßen und in städtischen Grünanlagen. Die „Smarte mobile Bewässerung von Stadtbäumen“ entsteht im Rahmen eines vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten ZIM-Projektes (Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand). Das Know-how zu garten- und städtebaulichen Themen wird durch die Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Ludwigsburg-Kornwestheim und der Stadt Kornwestheim in das Projekt eingebracht und trägt dazu bei, das Förderprojekt erfolgreich umzusetzen. Ziel ist die Optimierung der Baumbewässerung auf Basis von Datenanalysen im kommunalen Anwendungsbereich und dadurch auch die Sicherung des städtischen Baumbestandes.

Einen Strauß der besonderen Art übergibt Michael Meiser, Geschäftsführer der mm-lab GmbH, an Christian Lang, den stellvertretenden Leiter der Stadtgärtnerei Kornwestheim: drei weitere Bodenfeuchtesensoren werden künftig messen, wieviel Wasser einem neu gepflanzten Ginkgo-Baum in verschiedenen Tiefen zur Verfügung steht. Junge Bäume, deren Wurzel noch nicht voll ausgeprägt ist, sind besonders anfällig für Trockenstress. Die rechtzeitige Vorhersage von gefährlicher Trockenheit im Bereich der Wurzel soll der Stadtgärtnerei dabei helfen, zielgerichtet und mit der optimalen Wassermenge zu gießen. Arthur Teuber ist Projektleiter des mm-lab Projektes „Smarte mobile Bewässerung von Stadtbäumen“, das im Rahmen der Mittelstandsförderung vom Bundeswirtschaftsministerium unterstützt wird. Er aktiviert die Übertragung der Sensordaten im LoRaWAN-Netzwerk der Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim. Diese unterstützen das Projekt mit eigenen Sensoren und ihrer Kommunikationsinfrastruktur.

Die mm-lab Entwicklungsmannschaft kombiniert die Daten von verschiedenen Sensorstandorten mit Daten des Deutschen Wetterdienstes und dem Baumkataster der Stadtgärtnerei. Letzteres stellt Informationen zu Art, Alter, Größe und Standort der Kornwestheimer Bäume bereit. „Ohne das Fachwissen und die Erfahrung der Mitarbeiter der Stadtgärtnerei wären wir aufgeschmissen“ sagt Michael Meiser und bedankt sich bei der Stadtverwaltung Kornwestheim. Rechtzeitig zur nächsten Gießperiode im Sommer soll das System fertig sein.

Mithilfe von optimierten Touren führt das System die Gießfahrzeuge zu den Bäumen mit besonders hohem Wasserdurst. Ein Tablet zeigt dem Fahrer den Weg und steuert die abzugebende Wassermenge. „Wir hoffen mit unserer Entwicklung dazu beizutragen, dass weniger Bäume in den immer heißer und trockener werdenden Sommern absterben. Gesunde Bäume sind wichtig für unser Stadtklima. Sie kühlen ihr Umfeld durch Verdunstung, binden Feinstaub und beschatten unsere Wege“ sagt der Kornwestheimer Arthur Teuber.

 

 
BMWi Lobo Web   

 Sensorenübergabe Web

Übergabe der Bodenfeuchtesensoren an die Stadtgärtnerei Kornwestheim